Lappland – Teil I

Nordlichter aus dem Kamin (by Eleonora Mignoli)Urlaub im Süden? Langweilig! Uns hat es die letzte Woche nach Gaaaanzweitweg in den Norden Finnlands verschlagen. Genauer gesagt nach Inari, Lappland.

Mit weiteren 20 Reiselustigen trafen wir am Dienstagabend (16.03.2010, 22 Uhr) am Hauptbahnhof in Helsinki den kleinen Matias von der Kanto Group, der uns unsere Tickets in den Kühlschrank Finnlands aushändigte. Mit viel Gepäck, warmer Kleidung, ausreichend Reiseproviant und guten Ratschlägen (Don’t open the window, it will freeze and you will die in the -40°C cold cabin! And don’t lift the beds, they can only be unlocked by the conductor while the train stops. It stops only two times! Don’t do both, otherwise you’re really fucked!) ausgestattet ging es mit dem Nachtzug über Tampere und Oulu an der Westküste nach Rovaniemi, der Hauptstadt von finnisch Lappland. Nach einer wenig erholsamen Nacht in den winzigen Gefrieröfen (= Kabinen mit 3 Betten: oben arschkalt, mitte geht so, unten Sauna) des Zuges kamen wir um ca. 10 Uhr in Rovaniemi an.

Ab dort ging es mit dem exakt kalkulierten Minibus – 22 Sitzplätze für 22 Reisende – weitere 280 Kilometer auf schneebedeckten, buckelpistenartigen Landstraßen nach Inari, dem Ausgangsort für unsere Abenteuer in Lappland. Unsere Unterkunft war das “Holiday Village Inari“, unser Heim für die kommenden Tage eine 16qm große Hütte die wir mit Tess und Florian, die uns schon nach Stockholm begleitet hatten, teilten.

Nach dem italienischen Abendessen (Spaghetti Bolognese) mit unseren französischen Freunden in finnisch Lappland (multikulti?) wollten wir dann erstmal die Umgebung erkunden. Mit den extrem nützlichen Schneeschuhen konnten wir auch auf der dicken Schneedecke des zugefrorenden Inarisees laufen. Sieht halt ein bisschen komisch aus. Zum aufwärmen gings anschließend in die Sauna und dann, ja dann kam sprichtwörtlich das erste Highlight unserer Reise: Nordlichter! Leider geben unsere Fotos die Magie, die von der Aurora Borealis ausgeht nicht mal annähernd wider. Das muss man mit eigenen Augen gesehen haben. Wunderschön!

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Aber dann ab ins Bett, denn am nächsten Tag erwarteten uns…

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